Grábrók-Vulkan

Mein letztes vorgeplantes Ziel ist erreicht, der Grábrók-Vulkan. Er befindet sich direkt an der Ringstraße. Am Parkplatz, von dem eine Holztreppe hinauf zum und über den Vulkan führt, befinden sich Schau- und Hinweistafeln.

Eine Karte gibt mir eine Übersicht auf das Gebiet. Bei stürmischen Winden und ungemütlichen Temperaturen geht es die Holztreppe aufwärts. Die Treppen und Stege wurden eingerichtet, um die Besucherströme lenken zu können und unkontrollierbare Gänge am Hang zu unterbinden. Die Pfade, die die Besucher davor am Vulkanhang hinterlassen hatten, sind noch Jahrzehnte später erkennbar und schädigen die empfindliche Vegetation. Erosion und Materialverlagerungen sind die Folge. Also schön auf den vorgegebenen Wegen bleiben.

Der Grábrók ist jetzt nicht unbedingt der schönste Vulkan, den ich auf meinen Reisen bestiegen habe, aber durch seinen Moos- und Flechtenüberzug strahlt er eine gewisse Einzigartigkeit aus. Zudem sind die Blicke auf die Umgebung reizvoll und von besonderer Schönheit. Also genieße ich den Aufstieg und die Ausblicke auf die Umgebung.

Die Länge meines eigenen Schattens zeigt mir an, dass das Ende meiner zweiten Reise unmittelbar bevor steht und ich mich auf den Rückweg nach Akranes machen sollte, wo ich letztmalig übernachten werde. Die Nacht wird kurz werden, da ich einen Frühflug Richtung Hamburg gebucht hatte und mich gegen 03.30 Uhr zum Airport Keflavík aufmachen müsste.

Nicht zur die Sonne senkt sich Richtung Boden, sondern auch ich besteige demütig den Vulkan. Hier die letzten Aufnahmen während des Abstieges:

Hier sind die Aufnahmen entstanden:

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