Reynisfjara-Strand

Nächstes Ziel ist der Reynisfjara-Strand kurz vor Vík, den wir im vorherigen Abschnitt "Dyhólaey und Kirkjufjara" bereits aus der Ferne gesehen haben. Um dorthin zu gelangen, muss man die 218 zurück zur Ringstraße fahren.

Im Bogen um eine Sandungslagune fahrend zweigt man anschließend nach rechts auf die Road 215, die an einem Parkplatz endet und uns zum Reynisfjara-Strand bringt. Die 215 führt an farbenprächtigen Bergflanken vorbei, so dass sie Anfahrt zur Küstenlinie schon Spaß macht.

An der Küstenlinie endet der begrünte Bereich der Bergflanken; die Felsen brechen hier schroff ab. Eine Basaltsäulenwand ist einer der Anziehungspunkte an diesem Strandabschnitt. Da diese gerne von Besuchern besetzt werden, um auf den mehrkantigen Steinen für ein Foto zu posieren, ist es nicht einfach, ein natürliches Foto ohne Menschen zu erhalten.

Nächste Attraktion ist die Hálsanefshellir, eine tiefe Aushöhlung in der Felswand.

Der tiefschwarze Lava- und Kiesstrand ist ein weiterer Punkt, warum dieser Küstenabschnitt so gerne aufgesucht wird. Zusammen mit den Felsnadeln im Meer ergeben sich dadurch reizvolle Motive.

Doch Vorsicht: dieser Strandabschnitt hat seine Tücken und ist nicht ungefährlich. Insbesondere in der Aushöhlung könnte man von heranfallenden Felsbrocken getroffen werden, die sich von der Decke lösen. Noch gefährlicher ist die Brandung am Strand. Die Wellen schlagen mit unterschiedlicher Intensität auf den Küstenbereich ein. Zwischen den harmlos wirkenden Wellen treffen hin und wieder unerwartet starke Brandungswellen ein, die einen unvorsichtigen Strandbesucher gegen die Felsen stößt oder mit ins Meer reißt und nicht wieder loslässt. In regelmäßigen Abständen sterben Touristen an diesem Strandabschnitt, die die Warnhinweise missachten und sich recht sorglos verhalten.

Mit Blick auf das Kap Dyrhólaey verlasse ich diesen herrlichen Strandabschnitt und setzte meine Reise auf der Ringstraße fort, die mich durch Vík (Rast- und Tankstopp) weiter Richtung Höfn (Übernachtungsziel) bringt.

Hier sind die Fotos entstanden:

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