Jökulsárlón-Gletscherlagune

Eigentlich wollte ich auf der Ringstraße nonstop durchfahren, um mein 220 Kilometer entferntes Ziel (Fjaðrárgljúfur-Canyon bei Kirkjubæjarklaustur) zeitnah erreichen zu können. Am Nachmittag hatte ich eine Zodiac-Fahrt auf dem Jökulsárlón gebucht, so dass diese Landschaft sowieso auf meinem heutigen Tourenplan stand. Aber beim Erblicken der Gletscherlagune änderte ich mein Vorhaben. Ich kann doch an dieser Kulisse nicht so einfach vorbeifahren.

Eisbrocken von der Gletscherzunge des Vatnajökull-Gletschers brechen an der Gletscherkante ab und treiben bis zu 7 Jahre in der 18 km² großen Gletscherlagune. Wenn die Eisblöcke abgeschmolzen sind und eine gewisse Größe erreicht haben, treiben sie an der dem Gletscher abgewandten Seite über einen Abfluss ins Meer und werden vom Wellengang an den Strand gespült. Einige große Eisberge versperren oftmals den Abfluss und stauen das abfließende Wasser auf. Unter Getöse und mit lauten Krachen lösen sich die Einplatten voneinander und werden von den aufgestauten Fluten in das Europäische Nordmeer transportiert. Ein einmaliges Schauspiel, das sich dem Besucher vom sicheren Ufer aus bietet. Hier zunächst eine Auswahl von Fotos vom Jökulsárlón-Gletschersee (alle Bilder kann ich hier unmöglich zeigen); in den weiteren Abschnitten folgen Fotos vom Diamant-Strand und von der Zodiac-Fahrt über die Gletscherlagune.

Anschließend war ich noch am wenige hundert Meter entfernten Diamant-Strand. Aber diese Fotos zeige ich erst später; ich möchte euch nicht überfordern ;)

Hier sind die Fotos entstanden:

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