Fjallsárlón

So eine traumhaft schöne Kulisse habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Noch heute zerre ich von diesem Erlebnis am Fjallsárlón-Gletschersee, die unvergesslich sind und ihresgleichen suchen. Bevor ihr euch die nachfolgenden Fotos anseht, folgende Erklärung vorab, um die vorherrschende Kulisse verstehen zu können. Der Regen hat aufgehört. Ein Dunst- und Nebelschleier hat sich über den See gelegt. Die untergehende Sonne versucht durch den Dunstschleier zu dringen und taucht die Landschaft in ein pastellfarbenes Orange-Braun. Der See ist nahezu menschenleer; nur ein anderer Fotograf und ich streifen am Seeufer entlang, um günstige Aufnahmemotive zu finden, daher ist alles ruhig, keine Menschenstimmen, keine Windgeräusche, absolute Still. Aus Richtung der Eisberge im See klingt ein liebliches Tropfgeräusch vom abschmelzenden Eis (ähnlich der Tropfgeräusche in einer Tropfsteinhöhle, nur ohne Hall). Mystisch und beängstigend zugleich: weit im Hintergrund ist alle 5 bis 10 Minuten das Krachen und Gröllen von abkalbenden Gletscherbrocken zu hören.

Mit der soeben geschilderten Kulisse im Hinterkopf könnte ihr euch jetzt die Fotos dazu ansehen:

Hier sind die Fotos entstanden:

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