Ringstraße bis Egilsstaðir

Kurz bevor die Road 939 wieder auf die Ringstraße trifft, windet sich die Road one in Schleifen und Serpentinen den Hang hoch, um bei Heidavatn die Erhebung zu überqueren. Die Ringstraße hat hier eine Besonderheit: auf ca. 15 Kilometer Länge ist die Straße ausnahmsweise nicht asphaltiert, sondern geschottert und mit Schlaglöchern durchzogen.

Schafe scheinen hier besonders hartnäckig zu sein. Selbst wenn man vorsichtig und langsam auf die Wiederkäuer zufährt, interessiert es die Tier überhaupt nicht. Unbeeindruckt verweilen sie auf der Straße und versperren die Weiterfahrt. Erst wenn sich aus der Gegenrichtung ein Auto nähert, scheinen auch die Hartnäckigsten unter den Tieren einsichtig zu sein und geben die Fahrbahn frei. Was ich mich auch frage: was suchen sie dort auf der staubtrockenen Fahrbahn?

Ich erreiche auf der anderen Passseite einen Ort, deren Hänge mit Moos bewachsen sind und auch sonst zum Verweilen einlädt. Ein See unterhalb der Ringstraße ist mit Heidavatn bezeichnet (nicht zu verwechseln mit dem großen See, der an der Road 93 Richtung Seyðisfjörður liegt und den Namen Heiðarvatn trägt) . An der Stefánsbúd findet man am Straßenrand einige Stellplätze, wo man parken kann, um die Landschaft näher erkunden zu können.

In tieferen Lagen ändert sich die Landschaft. Man durchfährt Gebiete, in denen Sträucher und Büsche wachsen und zusammen mit den teilweise schneebedeckten Höhenzügen schöne Motive ergeben. So fahren wir auf Egilsstaðir zu.

Hier sind die Fotos entstanden:

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