Ásbyrgi

Die Schotterpiste bringt mich weiter in Richtung Norden. Ásbyrgi ist mein Ziel. Rechts am Horizont tauchen Vulkankegel auf, an denen ich vorbeifahre. Links von mir ist nochmals kurz die Schlucht des Jökulsá á Fjöllum zu sehen.

Ásbyrgi ist die sogenannte Hufeisenschlucht im Norden des Nationalparks. Man vermutet, dass der Jökulsá á Fjöllum hier entlang floss und diesen Canyon modelliert hatte. Durch geodynamische Gegebenheiten soll der Jökulsá-Fluss eine Umleitung genommen haben, so dass die Ásbyrgi-Schlucht trocken liegt und nicht mehr vom Fluss gespeist wird. Besonders auffällig ist der Basaltklotz "Eyjan" innerhalb dieser Schlucht. Der Basaltklotz ist das Wahrzeichen von Ásbygri. Der befindet sich wie ein Keil steil aufragend mittig des Canyons und kann von der flachen Nordseite her begangen werden. Interessant ist auch die Vegetation, die aus Heideflächen, Büschen und Birken besteht. Auch oberhalb der hufeisenförmig ausgebildeten Schluchtenwände sind Begehungen möglich. Diese Gegend gehört zu den Landschaften, die ich bei Gelegenheit nochmals aufsuchen werde und bei einem erneuten Island-Besuch intensiver durchstreifen möchte. Bei diesem Roadtrip fehlt mir leider die Zeit, so dass nur eine Stippvisite möglich ist.

Basaltklotz "Eyjan"

Hier sind die Fotos entstanden:

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