Surtshellir

Ich folge der Road 518 weiter in Richtung Osten, von der die F550 und später die F578 abzweigt. Das "F" vor der Straßenbezeichnung bedeutet, das kennen wir schon von der Hochlandpiste F35, dass man diese Piste nur mit geländegängigen Fahrzeugen mit ausreichender Bodenfreiheit befahren werden sollte. Ich habe zufällig so ein Fahrzeug und setzte daher meine Fahrt auf der Piste F578 fort, um das abgelegene Lavafeld Hallmundarhraun erreichen zu können. Nun wird es in zweierlei Hinsicht dramatisch: zum einen wechselt ständig das Wetter (heftige Regenschauer ziehen über mich hinweg) und am Ende der Piste erwartet mich das mehrere Kilometer lange Höhlenlabyrinth von Surtshellir. Doch zunächst die Anfahrt auf der F578:

Schließlich erreiche ich nach mehreren Kilometern das Höhlensystem von Surtshellir. Sie ist die bekannteste Lavaröhre Islands. Entstanden ist sie vor über 1000 Jahren durch fließende Lava. Zusammen mit den beiden weiteren Lavagängen Stefánshellir und Íshellir beträgt die Gesamtlänge mehrere Kilometer. An vielen Stellen befinden sich Löcher im Dach der Röhre, so dass man von oben in die Gänge hineinschauen kann oder an diesen Stellen die Höhlen betreten könnte. Doch äußerste Vorsicht: es könnten große Lavabrocken von ober hinabfallen. Zudem besteht Rutschgefahr. Die Höhlengänge sind unbeleuchtet. Eine Taschen- oder Stirnlampe ist daher ratsam.

Hier meine Höhlenbilder von Surtshellir:

Hier sind die Fotos entstanden:

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