Brennisteinsalda-Wanderung

Das Foto oben zeigt bereits ein Motiv vom Rundumblick des fast 900 Meter hohen Brennisteinsalda. Doch soweit ist es noch nicht. Ich fange von vorne an:

Diese Wandertour gilt als der Klassiker unter den Rundtouren im Gebiet von Landmannalaugar und eignet sich wunderbar, um sich einen ersten Eindruck von diesem Landschaftsbereich zu verschaffen. Zunächst überquere ich vom Basiscamp aus das weite Lavafeld Laugahraun. Man sollte hier auf den neu angelegten Wegen bleiben; nur wenige Meter abseits der Pfade lauern Gefahren in Form von Spalten und Rissen.

Im Hintergrund sind bereits die farbenprächtigen Erhebungen erkennbar, u.a. der Vondugijaból.

Auch der Namensgeber dieser Tour, der 881 Meter hohe Brennisteinsalda ist bereits von hieraus erkennbar. Gekennzeichnet ist diese Erhebung durch den seitlich herausragenden Vulkanschlot. Den Gipfel werde ich nachher noch besteigen. Aber jetzt geht es erstmal im Tal weiter.

Nachdem das Lavafeld Laugahraun durchschritten ist, blickt man auf eine wunderschöne Kulisse. ein weites grünes, von Bachläufen durchzogenesTal tut sich auf, das von farbenprächtigen Rhyolithbergen eingefasst ist. Ich werde nun dieses Feuchtgebiet im Tal von Vondugiljaaurar durchwandern.

Am Ende des Tals linkshaltend geht es jetzt steil aufwärts. Meine mangelnde Kondition vertusche ich dadurch, dass ich beim Innehalten (zum Verschnaufen) so tue, als wenn ich fotografiere. Aber ich habe auch wirklich Fotos gemacht. Seht selbst; hier Bilder vom Aufstiegspfad zum Gipfel des Brennisteinsalda.

Es ist unmöglich, hier alle Fotos zu präsentieren. Ich beschränke mich hier auf einige wenige.

Inzwischen habe ich den steilen Aufstieg geschafft. Vom Gipfel aus hat man solche Ausblicke:

Ich befinde mich hier bereits wieder auf dem Abstiegspfad. Vorbei an Solfataren geht es am dampfenden Hang des Brennisteinsalda ("brennender Berg") abwärts.

Wegweiser in den Dampfschwaden zeigen mir den richtigen Pfad zurück nach Landmannalaugar. Von hieraus sind weitere Tourenvarianten möglich. Ich gehe jedoch zurück über das Lavafeld von Laugahraun zum Basislager.

Die Fotos sind hier entstanden:

zurück zum vorherigen Abschnitt:

zum nächsten Abschnitt: